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 Ein neues Zeitalter brach an, als sich mit der "Adler" am 7. Dezember 1835 erstmals ein Dampfross auf deutschem Boden in Bewegung setzte: Die im Auftrag der Ludwigs-Eisenbahn-Gesellschaft von der englischen Lokomotivenfabrik Robert Stephenson gebaute Lok-Legende schaffte die 7 km von Nürnberg nach Fürth in nur 15 Minuten.
Kurz darauf entstanden die ersten Spielzeugeisenbahnen, wobei die erste Variante der „Adler“ nachempfunden war. Als erstes bekanntes Zeugnis einer Spielzeugeisenbahn gilt eine Anzeige in der damaligen Nürnberger allgemeinen Polytechnischen Zeitung, aus dem Jahre 1836 die da lautete: „Dampfwagen der Nürnberg-Fürther Eisenbahn, mit Kohlenwagen und Personenwagen, durch Uhrwerk bewegbar“. Die meisten Eisenbahnen, mit denen Kinder damals spielten, waren einfache flache Standmodelle aus Zinn und Blei, die im Gegensatz zu den Dampfmodellen reine Spielzeugeisenbahnen waren und nicht der Realität entsprachen.
Mittlerweile sind Modelleisenbahnen ein beliebtes Sammelgebiet geworden und den echten Eisenbahnen exakt und detailgetreu nachempfunden. Jung und alt können sich heute am Modelltisch Landschaften, Gebäude und Fahrspuren originalgetreu oder fiktiv nachbauen und die Lokomotiven durch einen eingebauten elektrischen Antrieb selbst fahren lassen.
Umso älter (aber noch leistungsfähig) die Modell-Eisenbahnen sind, umso mehr wird man auch dafür bezahlen müssen. Doch Modelleisenbahnen sind nicht die einzigen Sammelobjekte dieses Themas. Es gibt auch zahlreiche Nachbildungen bekannter Lokomotiven in Zinn, welche ebenfalls das Sammlerherz höher schlagen lassen.
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